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Inhalt....: Die Funktionen des 'elektro'-Packages

Kategorie.: Package

Mathematik: Sonstiges

MuPAD.....: 3.0.0

Datum.....: 2003-02-11

Autoren...: MuPAD Schule-Team <schule@mupad.de>

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Das elektro-Package

 

 

Das vorliegende Dokument beschreibt anhand von Beispielen den Umgang mit dem MuPAD

Package 'elektro'- und seinen Funktionen.

 

TEXTWIDTH := 65:

 

Wir laden das elektro-Package in MuPAD ein. Achtung: Das Package muss

dazu bereits auf Ihrem Rechner installiert sein. Lesen Sie dazu bitte die bei-

liegende Installationsanleitung bzw. kopieren Sie das Package kostenlos aus

dem Web unter http://www.schule.mupad.de/download..

 

package("elektro")

math

 

Hierdurch werden nur die Informationen über die Funktionen des Packages

geladen. Die  Funktionen selbst werden erst mit Ihrem ersten Aufruf geladen.

Es sollte Sie daher nicht verwundern, wenn der erste Aufruf einer Funktion

etwas länger dauert.

 

Eine Kurzinformation zum elektro-Package erhalten Sie mit dem Befehl:

 

info(elektro)

elektro -- an unprotected identifier without properties

 

Für einen bequemen Zugriff auf die Funktionen des elektro-Packages

(denn wir möchten den Präfix elektro:: nicht immer mit eintippen müssen)

exportieren wir die Funktionen des elektro-Packages in den globalen

Namensraum:

 

export(elektro)

Error: argument 'elektro' is not a domain [export]

 

 

An dieser Stelle sei angemerkt, dass MuPAD strikt zwischen Groß- und Klein-

schreibung unterscheidet. Die Funktion elektro::RC kann also z.B. nicht

als elektro::rc geschrieben werden!

 

 

Kurvenverläufe für die Eingangsspannung:

 

Das Package elektro.mu bietet die Möglichkeit, das Verhalten einiger

Grundschaltkreise abhängig von ihrer Eingangsspannung zu untersuchen. Zu

diesem Zweck werden zunächst einige typische Kurvenformen für die

Eingangsspannung in Form von MuPAD-Prozeduren bereitgestellt.

Es stehen die Kurvenformen

 

Sinus, Dreieck, Saegezahn, Trapez und Impuls

 

zur Verfügung. Diese werden nun  im einzelnen genauer beschrieben. Dabei

sind die in eckigen Klammern gestellten Parameter optional.

 

 

Sinus:

 

Aufruf:        Sinus(Cycles = n, T = d, < , Uemax = u >)

 

Parameter:  d:    Periodendauer in Sekunden

n:    Anzahl der Perioden

u:    maximale Eingangsspannung in Volt (default: 10 Volt)

 

Ausgabe:    Eine Liste, welche eine Liste enthält, die wiederum zwei Einträge

hat. Dabei ist der erstere der Zeitbereich t = a..b , in welchem

die Kurve verläuft, und der zweite eine Funktion in t , welche den

Kurvenverlauf beschreibt.

 

Beispiel:      Wir wollen einen sinusförmigen Spannungsverlauf mit 3 Perioden

der Dauer 5 Sekunden und einer maximalen Spannung von 20

Volt erzeugen.

 

Sin := Sinus(Cycles = 3, T = 5, Uemax = 20)

 

Folgende Eingabe, bei der die Argumente lediglich  Zahlen sind, führt zum

gleichen Ergebnis:

 

Sinus(3, 5, 20)

 

Lässt man das dritte Argument weg, so wird eine Kurve mit einer maximalen

Spannung von 10 Volt erzeugt.

 

Sinus(3, 5)

 

Zur Visualisierung der Kurve, erzeugen wir mit dem Befehl plot::Curve2d

ein grafisches Objekt, das wir dann mit dem Befehl plot auf dem Bildschirm

ausgeben.

 

c := plot::Curve2d([t, Sin[1][2]], t = Sin[1][1]):

plot(c):

 

 

Dreieck:

 

Aufruf:        Dreieck(Cycles = n, T = d, < , Uemax = u >)

 

Parameter:  d:    Periodendauer in Sekunden

n:    Anzahl der Perioden

u:    maximale Eingangsspannung in Volt (default: 10 Volt)

 

Ausgabe:    Eine Liste von Listen, die wiederum je zwei Einträge haben.

Davon ist jeweils der erstere der Zeitbereich t = a..b , in

welchem der entsprechende Kurvenabschnitt verläuft, und der

zweite eine Funktion in t , welche den Verlauf des Abschnitts

beschreibt.

 

Beispiel:      Wir wollen einen Spannungsverlauf in Dreicksform mit einer

Periode der Dauer 6 Sekunden und einer maximalen Spannung

von 30 Volt erzeugen.

 

Dr := Dreieck(Cycles = 1, T = 6, Uemax = 30)

 

Folgende Eingabe, bei der die Argumente lediglich  Zahlen sind, führt zum

gleichen Ergebnis:

 

Dreieck(1, 6, 30)

 

Lässt man das dritte Argument weg, so wird eine Kurve mit einer maximalen

Spannung von 10 Volt erzeugt.

 

Dreieck(1, 6)

 

Wir visualisieren den Spannungsverlauf nun. Dabei ist zu beachten, dass der

Kurvenverlauf  aus n = 3 Abschnitten besteht.

 

delete c:

n := 3:

for i from 1 to n do

   c[i] := plot::Curve2d([t, Dr[i][2]], t = Dr[i][1]):

end_for:

plot(c[i] $i = 1..n):

delete Dr:

 

 

Sägezahn:

 

Aufruf:      Saegezahn(Cycles = n, T = d < , Uemax = u >)

 

Parameter:  d:    Periodendauer in Sekunden

n:    Anzahl der Perioden

u:    maximale Eingangsspannung in Volt (default: 10 Volt)

 

Ausgabe:    Eine Liste von Listen, die wiederum je zwei Einträge haben.

Davon ist jeweils der erstere der Zeitbereich t = a..b , in

welchem der entsprechende Kurvenabschnitt verläuft, und der

zweite eine Funktion in t , welche den Verlauf des Abschnitts

beschreibt.

 

Beispiel:      Wir wollen einen Spannungsverlauf in Sägezahnform mit 4

Perioden der Dauer 3 Sekunden und einer maximalen

Spannung von 20 Volt erzeugen.

 

Sa := Saegezahn(Cycles = 4, T = 3, Uemax = 20)

 

Folgende Eingabe, bei der die Argumente lediglich  Zahlen sind, führt zum

gleichen Ergebnis:

 

Saegezahn(4, 3, 20)

 

Lässt man das dritte Argument weg, so wird eine Kurve mit einer maximalen

Spannung von 10 Volt erzeugt.

 

Saegezahn(4, 3)

 

Wir visualisieren den Spannungsverlauf nun. Dabei ist zu beachten, dass der

Kurvenverlauf  aus n = 4 Abschnitten besteht.

 

delete c:

n := 4:

for i from 1 to n do

   c[i] := plot::Curve2d([t, Sa[i][2]], t = Sa[i][1]):

end_for:

plot(c[i] $i = 1..n):

delete Sa:

 

 

Rechteck:

 

Aufruf:    Rechteck(Cycles = n, T = d < , Uemax = u >)

 

Parameter:  d:    Periodendauer in Sekunden

n:    Anzahl der Perioden

u:    maximale Eingangsspannung in Volt (default: 10 Volt)

 

Ausgabe:    Eine Liste von Listen, die wiederum je zwei Einträge haben.

Davon ist jeweils der erstere der Zeitbereich t = a..b , in

welchem der entsprechende Kurvenabschnitt verläuft, und der

zweite eine Funktion in t , welche den Verlauf des Abschnitts

beschreibt.

 

Beispiel:      Wir wollen einen Spannungsverlauf in Rechteckform mit 2

Perioden der Dauer 7 Sekunden und einer maximalen

Spannung von 4 Volt erzeugen.

 

R := Rechteck(Cycles = 2, T = 7, Uemax = 4)

 

Folgende Eingabe, bei der die Argumente lediglich  Zahlen sind, führt zum

gleichen Ergebnis:

 

Rechteck(2, 7, 4)

 

Lässt man das dritte Argument weg, so wird eine Kurve mit einer maximalen

Spannung von 10 Volt erzeugt.

 

Rechteck(2, 7)

 

Wir visualisieren den Spannungsverlauf nun. Dabei ist zu beachten, dass der

Kurvenverlauf  aus n = 4 Abschnitten besteht.

 

delete c:

n := 4:

for i from 1 to n do

   c[i] := plot::Curve2d([t, R[i][2]], t = R[i][1]):

end_for:

plot(c[i] $i = 1..n):

delete R:

 

 

Impuls:

 

Aufruf:        Impuls(T = d < , Uemax = u >)

 

Parameter:  d:    Periodendauer in Sekunden

u:    maximale Eingangsspannung in Volt (default: 10 Volt)

 

Ausgabe:    Eine Liste mit 2 Listen, die wiederum je zwei Einträge haben.

Die erste innere Liste enthält als erstes den Zeitbereich

t = 0..b , in welchem die maximale Spannung Uemax

angenommen wird, und als zweites gerade die Spannung Uemax.

Die zweite innere Liste enthält als erstes den Zeitbereich

t = b..2b , in welchem die Spannung 0 Volt beträgt, und als

zweites die Spannung von 0 Volt.

 

Beispiel:     Wir wollen einen Spannungsimpuls von 20 Volt und 7 Sekunden

Dauer erzeugen.

 

Imp := Impuls(T = 7, Uemax = 20)

Folgende Eingabe, bei der die Argumente lediglich  Zahlen sind, führt zum

gleichen Ergebnis:

 

Impuls(7, 20)

 

Lässt man das zweite Argument weg, so wird eine Kurve mit einer maximalen

Spannung von 10 Volt erzeugt.

 

Impuls(7)

Wir visualisieren den Spannungsverlauf nun. Dabei ist zu beachten, dass der

Kurvenverlauf  aus n = 2 Abschnitten besteht.

 

delete c:

n := 2:

for i from 1 to n do

   c[i] := plot::Curve2d([t, Imp[i][2]], t = Imp[i][1]):

end_for:

plot(c[i] $i = 1..n):

delete Imp:

 

 

Selbstdefinierte Spannungsverläufe:

 

Wir können auch selber Kurvenverläufe für die Spannung definieren. Das

geschieht abschnittsweise in Form einer Liste von i Listen, die wiederum je

zwei Einträge haben. Davon ist jeweils der erstere der Zeitbereich t = a..b ,

in welchem der entsprechende Kurvenabschnitt verläuft, und der zweite ein

Ausdruck in t , welcher den Verlauf des Abschnitts beschreibt. Dabei ist

darauf zu achten, dass jeder Abschnit zu dem Zeitpunkt beginnt zudem

der Vorherige endet.

 

Beispiel: Wir wollen einen aus 4 Abschnitten bestehenden Spannungsverlauf

erzeugen. Dabei sollen der erste und der letzte Abschnitt Quadrate des Sinus

sein, während die anderen beiden Abschnitte linear verlaufen.

 

Sp := [[0..5, sin(2*t*PI/5)^2], [5..7,  - (t - 5)/4],

       [7..8, (t - 8)/2], [8..12, sin(8*t*PI/8)^2]]

 

Wir visualisieren den Spannungsverlauf nun. Dabei ist zu beachten, dass der

Kurvenverlauf  aus n = nops(Sp) Abschnitten besteht.

 

delete c:

n := nops(Sp):

for i from 1 to n do

   c[i] := plot::Curve2d([t, Sp[i][2]], t = Sp[i][1]):

end_for:

plot(c[i] $i = 1..n):

delete Sp:

 

 

Die Grundschaltungen :

 

Wir können wir nun untersuchen, wie verschiedene Grundschaltungen sich

verhalten, wenn man die oben beschriebenen Spannungsverläufe als Ein-

gangsspannung anlegt. Es stehen Prozeduren für folgende Grundschal-

tungen zur Verfügung:

 

RC: Reihenschaltung von Widerstand und Kondensator

RL: Reihenschaltung von Widerstand und Spule

RCL: Reihenschaltung von Widerstand, Kondensator und Spule

RrCLp: Reihenschaltung von Widerstand mit Parallelschaltung aus

                    Kondensator und Spule

 

MM_RLpRC: Parallelschaltung von Widerstand und Kondensator in Reihe

                    einerseits und Widerstand und Spule in Reihe andererseits

 

Diese Prozeduren werden nun  im einzelnen genauer beschrieben. Dabei

sind die in eckigen Klammern gestellten Parameter optional. Es sei hier

schon darauf hingewiesen, dass die Prozedur MM_RLpRC sich von den

anderen insofern unterscheidet, dass sie die Vorgabe einiger Anfangswerte

ermöglicht.

 

 

Reihenschaltung von Widerstand und Kondensator:

 

Aufruf:        RC(u <, R = r, C = c, PlotStyle = p >)

 

Parameter:  u: Eine die Eingangsspannung beschreibende Kurvenform

         wie oben beschrieben

R: Widerstand in Ohm (default = 1 Ohm)

C: Kapazität in Farad (default = 1 Farad)

p: Eines der Schlüsselwörter Colors , Grey oder Points zur

         Bestimmung der Ausgabeart (default = Colors)

 

Ausgabe:    Eine Grafik in einem Zeitbereich, welcher der Kurvenform u

entspricht. Dargestellt werden die Eingangsspannung u , die

Spannung am Kondensator Uc und der Strom durch den

Kondensator Ic.

 

Beispiel:     Wir wählen für den Widerstand einen Wert von R = 2 Ohm und

für den Kondensator einen Wert von C = 0.2 Farad und wollen

die Schaltung mit einem Impuls von 5 Sekunden bei 20 Volt

beaufschlagen.

 

RC(Impuls(5, Uemax = 20), R=2, C=0.2, PlotStyle="Colors")

Verändern wir den Wert für PlotStyle , so erhalten wir folgende Ausgaben.

 

RC(Impuls(5, Uemax = 20),

   R = 2, C = 0.2, PlotStyle = "Grey"):

RC(Impuls(5, Uemax = 20),

   R = 2, C = 0.2, PlotStyle = "Points"):

Lassen wir nun das zweite bis vierte Argument weg, so werden automatisch

R = 1 Ohm, C = 1 Farad und PlotStyle = "Colors" gesetzt.

 

RC(Impuls(5, Uemax = 20))

 

Reihenschaltung von Widerstand und Spule:

 

Aufruf:       RL(u <, R = r, L = l, PlotStyle = p >)

 

Parameter:  u: Eine die Eingangsspannung beschreibende Kurvenform

        wie oben beschrieben

R: Widerstand in Ohm (default = 1 Ohm)

L: Induktivität in Henry (default = 1 Henry)

p: Eines der Schlüsselwörter Colors , Grey oder Points

         zur Bestimmung der Ausgabeart (default = Colors)

 

Ausgabe:    Eine Grafik in einem Zeitbereich, welcher der Kurvenform u

entspricht. Dargestellt werden die Eingangsspannung u , die

Spannung an der Spule Ul und der Strom durch die Spule Il.

 

Beispiel:    Wir wählen für den Widerstand einen Wert von R = 3 Ohm und

für die Spule einen Wert von L = 0.5 Henry und wollen die

Schaltung mit einer Rechteckspannung von 4 Perioden der

Dauer 20 Sekunden beaufschlagen, wobei die maximale

Eingangsspannung Uemax = 1 Volt betragen soll.

 

RL(Rechteck(Cycles=4, T=20, Uemax=1), R=3, L=0.5)

 

Reihenschaltung von Widerstand, Kondensator und Spule:

 

Aufruf:        RCL(u <, R = r, C = c, L = l, PlotStyle = p >)

 

Parameter   u: Eine die Eingangsspannung beschreibende Kurvenform

         wie oben beschrieben

R: Widerstand in Ohm (default = 1 Ohm)

C: Kondensator in Farad (default = 1 Farad)

L: Induktivität in Henry (default = 1 Henry)

p: Eines der Schlüsselwörter Colors , Grey oder Points

zur Bestimmung der Ausgabeart (default = Colors)

 

Ausgabe:   Eine Grafik in einem Zeitbereich, welcher der Kurvenform u

entspricht. Dargestellt werden die Eingangsspannung u , die

Spannung an der Spule Ul, die Spannung am Kondensator Uc

und der Gesamtstrom I.

 

Beispiel:     Wir wählen für den Widerstand einen Wert von R = 2 Ohm, für

den Kondensator einen Wert von C = 0.2 Farad und für die

Spule einen Wert von L = 0.5 Henry und wollen die Schaltung

mit einem Impuls der Dauer 5 Sekunden bei 20 Volt beaufschlagen,

wobei die maximale Eingangsspannung Uemax = 7 Volt betragen

soll.

                   

RCL(Impuls(5, Uemax = 7), R = 2, C = 0.2, L = 0.5):

 

 

Reihenschaltung von Widerstand mit Parallelschaltung aus

Kondensator und Spule:

 

Aufruf:       RrCLp(u <, R = r, C = c, L = l, PlotStyle = p >)

 

Parameter:  u: Eine die Eingangsspannung beschreibende Kurvenform

         wie oben beschrieben

R: Widerstand in Ohm (default = 1 Ohm)

C: Kondensator in Farad (default = 1 Farad)

L: Induktivität in Henry (default = 1 Henry)

p: Eines der Schlüsselwörter Colors , Grey oder Points

         zur Bestimmung der Ausgabeart (default = Colors)

 

Ausgabe:    Eine Grafik in einem Zeitbereich, welcher der Kurvenform u

entspricht. Dargestellt werden die Eingangsspannung u , die

Spannung an Spule und Kondensator Uc = Ul, die Spannung

am Widerstand Ur, der Strom durch die Spule Il und der

Gesamtstrom I.

 

Beispiel:     Wir wählen für den Widerstand einen Wert von R = 0.1 Ohm,

für den Kondensator einen Wert von C = 3 Farad und für die

Spule einen Wert von L = 4 Henry und wollen die Schaltung

mit 3 Perioden einer Sinusspannung von 20 Volt beaufschlagen,

wobei die maximale Eingangsspannung Uemax = 7 Volt

betragen soll.

 

RrCLp(Sinus(Cycles=3, T=2, Uemax=7), R=0.1, C=3, L=4):

 

Parallelschaltung

von Widerstand und Kondensator in Reihe einerseits

und Widerstand und Spule in Reihe andererseits:

 

Aufruf:        MM_RLpRC(< Ue = u, R = r, C = c, L = l,

                      x01 = x1, x02 = x2, PlotStyle = p >)

 

Parameter:  u:      Eine die Eingangsspannung beschreibende Kurvenform

          wie oben beschrieben (default =  [[0..2*PI, sin(t)],

    [2*PI..8, 0], [ 8..12, 0.8], [12..16, 0]])

R: Widerstände in Ohm (beide Widerstände haben den

          gleichen Wert, default = 1 Ohm)

C:   Kondensator in Farad (default = 1 Farad)

L:   Induktivität in Henry (default = 1 Henry)

p:   Eines der Schlüsselwörter Colors , Grey oder Points zur

           Bestimmung der Ausgabeart (default = Colors)

x01:    Anfangswert des Stroms Il durch die Spule zur Zeit

           t = 0  Sekunden (default = 0 Ampere)

x02:    Anfangswert der Spannung am Kondensator Uc zur Zeit

           t = 0 Sekunden (default = 0 Volt)

 

Ausgabe:    Eine Grafik in einem Zeitbereich, welcher der Kurvenform u

entspricht. Dargestellt werden die Eingangsspannung u , die

Spannung am Kondensator Uc und der Strom durch die Spule Il.

 

Beispiel:     Wir wählen für die Widerstände einen Wert von R = 1 Ohm, für

den Kondensator einen Wert von C = 3 Farad und für die Spule

einen Wert von L = 4 Henry. Wir wollen die Schaltung mit 3

Perioden einer Sinusspannung beaufschlagen, wobei die

Periodendauer T = 12 Sekunden und die maximale Eingangs-

spannung  Uemax = 7 Volt betragen soll. Für den Anfangswert

des Stroms Il durch die Spule zur Zeit t = 0 wählen wir x01 = 1

Ampere und für den Anfangswert der Spannung am Kondensator

Uc zur Zeit t = 0 wählen wir x02 = 3 Volt.

 

MM_RLpRC(Ue=Sinus(Cycles=3,T=12), R=1, C=3, L=4, x01=1, x02=3)

 

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Anmerkungen:

 

1.  Weitere Anregungen finden Sie in der Buchreihe Mathematik 1 x anders. Dort werden unterschiedlichste

     mathematischer Probleme mit MuPAD gelöst. Unter www.schule.mupad.de/literatur stehen sie

     kostenfrei zum Download bereit.

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