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Inhalt....: Erzeugen von Zufallszahlen

Kategorie.: Grundkurs

Mathematik: Stochastik, Statistik 

MuPAD.....: 3.0.0

Datum.....: 2004-03-31

Autoren...: Kai Gehrs <acrowley@mupad.de>

Funktionen: random, for, from, to, float

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Erzeugen von Zufallszahlen

 

Dieses Arbeitsblatt ist Bestandteil des MuPAD Grundkurses.

 

Die einfachste Möglichkeit (gleichverteilte) Zufallszahlen zu erzeugen, bietet die

Funktion random. Sie erhält als Argument einen Bereich i..j, wobei i < j positive

ganzen Zahlen sind, und liefert uns dann Zufallszahlen aus der Menge {i,i+1,...,j-1,j}.

Die Funktion random eignet sich damit z.B. hervorragend, um das Werfen einem

idealen Würfel zu simulieren:

 

Zufall:= random(1..6)

math

Zufall()

math

Zufall()

math

Zufall()

math

Zufall()

math

Wir können nun also mit dem Aufruf Zufall() beliebig viele Würfe mit einem idealen

Würfel simulieren.

 

Wir stellen uns nun die Folgende Aufgabe:

 

Es wird 10000 mal mit einem idealen Würfel geworfen. Zähle die

Anzahl der erhaltenen Sechsen .

 

Per Hand läßt sich diese Aufgabe fast gar nicht erledigen. Außerdem ist die Arbeit

stumpfsinnig. Wir sind nur an dem Ergebnis interessiert und überlassen MuPAD

diese Arbeit . Dazu schreiben wir einige kleine Programmzeilen, mit deren Hilfe wir

nicht nur die Simulation der 10000 Würfe, sondern auch das Zählen der von MuPAD

erledigen lassen:

 

Sechsen:= 0:

for i from 1 to 10000 do

  if Zufall() = 6 then   

    Sechsen:= Sechsen + 1:

  end_if: 

end_for:

Sechsen

math

Die relative Häufigkeit der Sechs ergibt sich also zu

 

float( Sechsen / 10000)

math

was der tatsächlichen Wahrscheinlichkeit 1/6 im Fall eines idealen Würfel schon

sehr nahe kommt.

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Übungen:

1. Versuchen Sie den folgenden mathematischen Satz mit MuPAD plausibel zu machen:

 

Mit zunehmender Versuchsanzahl in einem Laplace-Experiment

stabilisiert sich die relative Häufigkeit eines festen Ereignisses

um einen festen Wert, seine Wahrscheinlichkeit.

 

__Wählen Sie als zugrundeliegendes Laplace-Experiment das Würfeln mit einem idealen Würfel und

__als Ereignis das Würfeln der Sechs (siehe oben). Zählen Sie bei n-maligen Würfeln die Anzahl der

__erzielten Sechsen und bestimmen Sie ihre relativen Häufigkeit sowie ihre Abweichung von der tat-

__sächlichen Wahrscheinlichkeit. Führen Sie das Experiment für n = 10, 100, 1000, 10000 und

__n = 100000 durch.

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Anmerkungen:

1.  Weitere Anregungen finden Sie in der Buchreihe Mathematik 1 x anders. In dieser Reihe

     wird eine Vielzahl unterschiedlichster mathematischer Probleme mit MuPAD gelöst. Die

     Bücher können unter www.schule.mupad.de/literatur kostenfrei kopiert werden.

 

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