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Inhalt....: Alternativtest zwischen zwei Sorten

Kategorie.: Unterrichtsmaterial

Mathematik: Stochastik, Statistik

MuPAD.....: 4.0.0

Datum.....: 2006-10-24

Autoren...: Lutz Dallmeyer <lutzdallmeyer@foni.net>

Funktionen: binominal, plot::Bars2d, plot::Line2d, Extension, Infinite, XAxisVisible

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Alternativtest zwischen 2 Sorten mit 40% bzw. 10% fehlerhaften Exemplaren,

Stichprobenumfang 10.

 

B(10;0.4,k)

h1:= k -> binomial(10,k)*0.4^k*0.6^(10-k)

math

Berechnung aller Werte für k = 0 bis 10

h1(k) $ k=0..10

math

Entwurf des Balkens zu einem k-Wert

Histogramm:= (Funktion,N,Farbe) -> plot::Bars2d([Funktion(k) $ k=0..N], Colors=[Farbe.[0.2]], XAxisVisible)

math

Zeichnung aller Balken

plot(Histogramm(h1,10,RGB::Blue))

MuPAD graphics

Analog für p = 0.1

h2:=k -> binomial(10,k)*0.1^k*0.9^(10-k)

math

 

h2(k) $ k=0..10

math

Zeichnung beider Histogramme in einem Bild ( jetzt wird klar, wozu die unterschiedlichen Farben gut sind...)

plot(Histogramm(h1,10,RGB::Blue),Histogramm(h2,10,RGB::Red))

MuPAD graphics

Nach der Grafik macht es Sinn, für k = 0,1 oder 2 auf Sorte 2 (10%schlechte), darüber auf Sorte 1 zu

entscheiden, wobei vorausgesetzt wird, dass beide Fehler gleich gewichtet sind.

Grenze:= plot::Line2d([2.5,0.1],[2.5,0.0], Extension=Infinite, LineStyle=Dashed,LineColor=RGB::Black)

math

plot(Grenze,Histogramm(h1,10,RGB::Blue),Histogramm(h2,10,RGB::Red))

MuPAD graphics

Berechnung der Fehler 1. bzw. 2. Art. Sie entsprechen den überhängenden blauen Flächenanteilen

links der Grenze bzw. den roten rechts der Grenze.

Fehler1Art:= h1(0)+h1(1)+h1(2)

math

Der Fehler 1. Art liegt also bei 16,7%

Fehler2Art:= 1-h2(0)-h2(1)-h2(2)

math

Der Fehler 2. Art liegt bei 7%. Alternativ hätte man auch die Summe h2(3) bis h2(10) bilden können.

 

Sind die Fehler nicht gleich gewichtet, kann man zwei weitere Histogramme zeichnen lassen, bei

denen die y-Werte gewichtet sind, also bei dem 2. und 3.  Eckpunkt der Polygone die zweite

Koordinate h1(k) bzw. h2(k) jedesmal mit dem Gewichtungsfaktor multiplizieren. Am besten führt

man diesen Faktor schon bei der Definition von h1 bzw. h2 mit ein. Allerdings ist dann die

Flächensumme nicht mehr 1, sondern gleich dem jeweiligen Gewichtungsfaktor, was bei der

Berechnung der Fehler zu berücksichtigen ist.

 

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